Willkommen beim Schwingklub Bürglen
, Sekretär René Roner

Jungschwingertag Urnerboden (UR) vom 08. August 2026

22 Jungschwinger vom Organisierenden Schwingklub auf dem Urnerboden

 

Ein Fest, das in den Köpfen wohl noch lange in Erinnerung bleiben wird, genau das ist mein Eindruck vom Jungschwingertag auf dem Urnerboden. Bei wunderschönem Sommerwetter und mit 185 Jungschwingern in vier Kategorien konnten am Samstag, 08. August 2026, spannende Zweikämpfe verfolgt werden. 

Der Schwingklub Bürglen war als organisierender Klub mit 22 Jungschwingern vertreten. Sieben starteten in der jüngsten Kategorie der Jahrgänge 2017–2018, drei kämpften in der Kategorie 2015–2016, fünf stellten sich der Konkurrenz bei den Jahrgängen 2013–2014 und sieben wollten in der ältesten Kategorie der Jahrgänge 2011–2012 zeigen, dass auch sie schwingerisch ein Wörtchen mitreden können. 

Dass die Konkurrenz auf dem Urnerboden nicht gerade auf die leichte Schulter genommen werden durfte, zeigte sich auch an den Resultaten. Acht Auszeichnungen durften die Bürgler Jungschwinger mit nach Hause nehmen. 

Jüngste Kategorie: Jahrgänge 2017–2018 

In der jüngsten Kategorie zeigte Elias Zurfluh (2017) mit zwei Niederlagen zunächst keinen perfekten Start. Doch Elias liess sich davon nicht aus der Ruhe bringen. Mit vier Siegen in Folge korrigierte er den missglückten Auftakt eindrücklich. Mit 56.50 Punkten klassierte er sich auf Rang 7c und durfte sich über eine Auszeichnung freuen. 

Julian Bissig (2018) startete perfekt in den Morgen und konnte die ersten beiden Gänge für sich entscheiden. Im dritten Gang musste er erstmals als Verlierer vom Platz. Die Antwort darauf liess nicht lange auf sich warten: Mit zwei weiteren Siegen meldete sich Julian eindrücklich zurück. Im sechsten und letzten Gang musste er allerdings nochmals eine Niederlage hinnehmen. Mit 56.25 Punkten belegte Julian Rang 8 und sicherte sich ebenfalls die Auszeichnung. 

Auch Theo Horat (2017) erwischte mit zwei Siegen einen gelungenen Start. Im vierten und fünften Gang musste Theo jedoch Niederlagen einstecken. Zum Abschluss konnte er nochmals einen Sieg und einen gestellten Gang verbuchen. Mit 55.50 Punkten belegte Theo Rang 11a und durfte ebenfalls eine Auszeichnung entgegennehmen. 

Damit konnte der Betreuer in dieser Kategorie gleich drei Auszeichnungen notieren, ein durchaus erfreulicher Start für den organisierenden Klub. 

Robin Marty (2018) klassierte sich auf Rang 12b, Randolf Renggli (2017) auf Rang 12c, Benji Mettler (2017) auf Rang 15a und Jonas Arnold (2018) auf Rang 16a. Für diese vier reichte es diesmal noch nicht zur Auszeichnung. 

Jahrgänge 2015–2016 

In der Kategorie der Jahrgänge 2015–2016 zeigte Nio Baumeler (2015) einen starken Wettkampftag. Mit vier Siegen, einem gestellten Gang und lediglich einer Niederlage erkämpfte er sich 56.75 Punkte. Damit belegte Nio Rang 6a und durfte sich die begehrte Auszeichnung abholen. 

Auch Frowin Renggli (2015) zeigte eine starke Leistung. Drei Siege, zwei gestellte Gänge und nur eine Niederlage ergaben 56.00 Punkte. Dies reichte für Rang 7a und ebenfalls für eine Auszeichnung. 

Leon Marty (2016) erarbeitete sich 54.25 Punkte und klassierte sich damit auf Rang 14b. Die Auszeichnung verpasste Leon diesmal noch. 

Jahrgänge 2013–2014 

Dass die Konkurrenz auf dem Urnerboden gross war, zeigte sich besonders deutlich in der Kategorie der Jahrgänge 2013–2014. 

Linus Horat (2014) zeigte vier Siege und zwei gestellte Gänge. Im letzten Gang wurde es allerdings nochmals richtig intensiv. Linus verletzte sich während des Ganges, biss jedoch auf die Zähne und beendete den Kampf trotz Schmerzen. Dafür wurde er mit der Maximalnote belohnt. Auch sein Gegner musste nach diesem intensiven Zweikampf angeschlagen vom Platz. 

Mit 57.00 Punkten belegte Linus Rang 4 und sicherte sich damit die einzige Auszeichnung für den Schwingklub Bürglen in dieser Kategorie. 

An dieser Stelle wünschen wir den beiden verletzten Schwingern eine schnelle und vollständige Genesung und hoffen, dass sie schon bald wieder gesund ins Sägemehl zurückkehren können. 

Roman Brand (2013) verpasste die Auszeichnung denkbar knapp, um gerade einmal einen Viertelpunkt. Mit 55.25 Punkten belegte Roman Rang 10b. 

Marco Kempf (2014) klassierte sich auf Rang 13b, Matteo Zurfluh (2013) auf Rang 15d und Andrin Imhof (2014) auf Rang 17. Für sie reichte es diesmal noch nicht für eine Auszeichnung. 

Älteste Kategorie: Jahrgänge 2011–2012 

Die älteste Kategorie der Jahrgänge 2011–2012 war stark besetzt. Für Ben Büeler (2011) hiess es deshalb, tief in die Trickkiste zu greifen, wenn er in diesem starken Teilnehmerfeld bestehen wollte. 

Mit viel Abgeklärtheit und vier Siegen in den ersten vier Gängen zeigte Ben eindrücklich, dass er tatsächlich so einige Tricks bereithielt. Gegner für Gegner konnte er bezwingen und sich damit eine hervorragende Ausgangslage schaffen. 

Im Ausstich warteten allerdings zwei Gegner, die ebenfalls einiges zu bieten hatten. Dieses Mal musste Ben zweimal als Verlierer vom Platz. Mit 56.75 Punkten belegte er Rang 8a und sicherte sich trotzdem eine verdiente Auszeichnung. 

Ebenfalls zu den Auszeichnungsgewinnern gehörte David Planzer (2011). Mit vier Siegen und zwei Niederlagen erkämpfte sich David 56.25 Punkte und belegte damit Rang 10b, ebenfalls mit Auszeichnung. 

Aurel Arnold (2012) belegte Rang 16a, Elias Müller (2011) Rang 17b, Silian Imhof (2012) Rang 18a, Leon Gerig (2012) Rang 22b und Cedric Arnold (2012) Rang 26. Für diese fünf Bürgler Jungschwinger reichte es diesmal noch nicht für eine Auszeichnung. 

Fazit 

Acht Auszeichnungen bei 22 Teilnehmenden des Schwingklubs Bürglen, an einem Heimfest tönt auf den ersten Blick vielleicht etwas bitter. Betrachtet man jedoch, dass pro Kategorie jeweils nur rund 20 Auszeichnungen vergeben wurden, darf man mit den Leistungen der Bürgler Jungschwinger durchaus sehr zufrieden sein. 

Hinzu kommt, dass auf dem Urnerboden ein ausgesprochen starkes Teilnehmerfeld angetreten ist. Umso mehr darf man festhalten: Unsere Jungs haben grossartiges geleistet! 

Der Jungschwingertag auf dem Urnerboden wird wohl bei vielen noch lange in Erinnerung bleiben. Sei es aus organisatorischer Sicht, wegen der spannenden und kämpferischen Zweikämpfe oder ganz einfach wegen der einmaligen Kulisse. 

Denn wenn 185 Jungschwinger im Sägemehl stehen, die Berge ringsum zum Greifen nah erscheinen und sich der Schwingplatz auf der grössten Alp der Schweiz befindet, dann hat dieser Anlass definitiv etwas Mythisches. 

Ein Heimfest, das seinem Namen alle Ehre gemacht hat und eines, an das man sich gerne zurückerinnert. 

Berichterstatter SK Bürglen 
René Roner 

Fotos: René Roner