Willkommen beim Schwingklub Bürglen
, Sekretär René Roner

Jungschwinget Sachseln (OW) vom 18. April 2026

15 Jungschwinger in Sachseln im Einsatz

Bei wunderschönem Schwinger-Wetter stellten sich 15 Jungschwinger vom Schwingklub Bürglen (UR) in vier Kategorien ihren Gegnern. Mit insgesamt 222 Teilnehmern war das Fest hervorragend besetzt. Dank Gastschwingern aus dem Nordwestschweizer, Südwestschweizer und Innerschweizer Schwingerverband wurde den Zuschauern attraktiver und abwechslungsreicher Nachwuchsschwingsport geboten. Der Innerschweizer Verband war dabei in Ob- und Nidwaldner, Zuger, Schwyzer und Urner aufgeteilt. 

Die organisierende Schwingersektion Sachseln durfte rund 450 Zuschauerinnen und Zuschauer auf dem Festgelände beim Schulhaus Mattli begrüssen. OK-Präsident André Rohrer und sein Team stellten eine grossartige Arena bereit, beste Voraussetzungen für spannende Zweikämpfe. Für das OK war es gleichzeitig die Hauptprobe für das Nichtkranzer-Schwingfest der Aktiven am Sonntag. Man könnte sagen: Generalprobe geglückt, das Sägemehl lag schon mal perfekt. 

Kategorie 2017–2018 

In der jüngsten Kategorie versuchten vier Bürgler ihr Glück, drei davon wurden mit einer Auszeichnung belohnt. 

Theo Horat (2017) zeigte eine starke Leistung: Mit vier Siegen und zwei Niederlagen hielt er lange mit der Spitze mit und stand bis zum Mittag sogar ganz oben auf der Rangliste. Die beiden Niederlagen am Nachmittag verhinderten zwar den ganz grossen Coup, doch mit 57.25 Punkten und Rang 5 durfte er sich verdient auszeichnen lassen. 

Randolf Renggli (2017) zeigte praktisch das Spiegelbild: Der Morgen lief noch etwas holprig, doch am Nachmittag drehte er richtig auf und gewann alle drei Gänge souverän. Mit 56.50 Punkten reichte es für Rang 8d, ebenfalls mit Auszeichnung. 

Auch Marcel Gisler (2017) sicherte sich mit vier Siegen eine Auszeichnung. Mit je einer Niederlage am Morgen und am Nachmittag erreichte er 56.00 Punkte und Rang 9a. Solide Leistung, quasi der „Mittelwert mit Qualität“. 

Für Benji Mettler (2017) begann der Tag vielversprechend. Er sammelte am Morgen alle möglichen Resultate (Sieg, Niederlage, Gestellter, einmal alles bitte). Am Nachmittag wurde es jedoch etwas zu schwer, sodass es mit 54.25 Punkten (Rang 16c) nicht ganz für die Auszeichnung reichte. 

Kategorie 2015–2016 

Hier gingen drei Bürgler an den Start und sorgten gleich für eine 100%-Ausbeute. 

Nio Baumeler (2015) liess sich von einer Startniederlage nicht beeindrucken, im Gegenteil: Danach gewann er alle seine Gänge. Mit 57.75 Punkten erreichte er Rang 4b und eine verdiente Auszeichnung. Man könnte sagen: Ein Fehlstart mit Turbo danach. 

Frowin Renggli (2015) zeigte seine technische Entwicklung eindrücklich. Trotz je einer Niederlage am Morgen und Nachmittag holte er vier Siege und erreichte mit 56.75 Punkten Rang 6b, ebenfalls ausgezeichnet. 

Patrick Arnold (2016), als jüngerer Jahrgang in dieser Kategorie, zeigte grosses Potenzial. Zwei Startsiege machten früh auf ihn aufmerksam. Trotz stärkerer Gegner und zwei Niederlagen blieb er ruhig und holte weitere Siege. Mit 56.00 Punkten belegte er Rang 9a, Auszeichnung Nummer drei in dieser Kategorie. Perfekte Teamleistung! 

Kategorie 2013–2014 

In dieser Kategorie traten fünf Bürgler an, doch nur einer konnte sich auszeichnen. 

Linus Horat (2014) überzeugte mit vier Siegen, einem Gestellten und einer Niederlage. Mit 57.25 Punkten erreichte er Rang 4b und sicherte sich die Auszeichnung. 

Marco Kempf (2014) verpasste die Auszeichnung denkbar knapp, um den berühmten Viertelpunkt. Mit 55.50 Punkten landete er auf Rang 10d. bitter, aber im Schwingen leider keine Seltenheit. 

Roman Brand (2013), Matteo Zurfluh (2013) und Andrin Imhof (2014) mussten etwas zu viele Punkte abgeben. Roman erreichte 54.25 Punkte (Rang 14c), Matteo 53.75 Punkte (Rang 16c) und Andrin 53.00 Punkte (Rang 17b). Hier hätte man sich etwas mehr erhofft, aber die Schwinger-Götter hatten offenbar gerade Mittagspause. 

Kategorie 2011–2012 

In der ältesten Kategorie traten drei Bürgler an, leider ohne Auszeichnung. 

Ben Büeler (2011) und Elias Müller (2011) fehlte, wie so oft, der berühmte Viertelpunkt. Beide erreichten 55.25 Punkte und belegten die Ränge 10a und 10b. 

Silian Imhof (2012) zeigte zwar Fortschritte und kämpfte angriffig, wurde jedoch nicht belohnt. Mit nur einem Sieg und einem Gestellten resultierten 52.75 Punkte und Rang 19b. Die Schwinger-Götter waren hier definitiv im Kurzurlaub. 

Fazit 

Mit einer fast 50-prozentigen Ausbeute darf man insgesamt zufrieden sein. Besonders die 100%-Quote in der zweitjüngsten Kategorie sorgte für strahlende Gesichter bei Betreuern und Eltern. Die Nullrunde bei den Ältesten brachte diese jedoch schnell wieder zurück auf „Normalzustand“. 

So reiste die Bürgler Schwinger Truppe mit einer Mischung aus Freude, Stolz und einem kleinen „hätte auch noch mehr drin gelegen“ nach Hause. Oder anders gesagt: genug Grund zum Lächeln, aber auch Motivation für das nächste Fest. 

Berichterstatter SK Bürglen 

René Roner